Tiere

Jedes Tier hat seine besonderen Assoziationen, die von Kultur zu Kultur und auch von Mensch zu Mensch verschieden sind.
Manche Tiere gelten als Symbol für bestimmte menschliche Eigenschaften und sind in manchen Redewendungen zu finden.



    • Allgemein: "der Mensch ist ein Gewohnheitstier", "jedem Tierchen sein Pläsierchen", "arbeiten wie ein Tier"
    • Der Adler: Steht für Stärke, Freiheit und Weitsicht. Er vermittelt den Wunsch zu fliegen, ins Weite zu gehen, aufzusteigen.
    • Der Affe: Verspieltheit, Boshaftigkeit, Schadenfreude, Temperament, "Affenliebe", "Affenschande", Zuchtlosigkeit,er ist der Narr in der Tierwelt. "die Affen sind losgelassen", "einen Affen sitzen haben", "mich laust der Affe", "seinem Affen Zucker geben", "sich zum Affen mache, wie von einem Affen gebissen sein"
    • Die Ameise: Sie steht für Fleiss, Arbeit und Gemeinschaftssinn. „Fleissig wie die Ameisen“
    • Der Bär: Tapferkeit, Stärke, Kraft "jemanden einen Bären aufbinden, "es tanzt der Bär", jemanden einen Bärendienst erweisen"
    • Die Biene: Emsig, fleissig , auch als ein Begriff für Sammeln, Familie und Zusammenhalt. "tönt wie in einem Bienstock"
    • Die Bulldogge: - hartnäckig, verbissen "hat sich festgebissen wie einen Buldogge"
    • Der Büffel: Er steht für Stärke und Tapferkeit, aber auch für Schnelligkeit und Sensibilität. "benimmt sich wie ein Büffel"
    • Der Dachs: frech, "er ist frech wie ein Dachs", "du bist ein Frechdachs"
    • Der Drache: Macht, Stärke,
    • Der Eichelhäher: Geschwätzig
    • Die Elster: Diebisch "diebisch wie eine "Elster"
    • Der Eisvogel: Frauenschönheit
    • Der Fisch: "Butttter bei den Fischen", "ein Hecht im Karpfenteich", "ein toller Hecht", "einen dicken fisch an der Angel haben", "sich wie ein Fisch auf dem Trockenen fühlen", "sich winden wie ein Ahl", "weder Fisch noch Vogel/Fleisch"
    • Die Fliege: "eine eintagsfliege sein", "keiner Fliege etwas zu leide tun können", "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen"
    • Der Floh: "einen Sack voller Flöhe hüten, "die Flöhe husten höhren", "jemanden einen Floh ins Ohr setzten"
    • Der Elefant: Klugheit, Stärke, Dankbarkeit, Geleichmütig "dickhäutig wie ein Elefant", "trampelt wie ein Elefant", "ein Gedächniss wie ein Elefant", "benimmt sich wie ein Elefant im Porzelanladen"
    • Der Esel: Unintelligent, Einfalt, Einfachheit, störrisch "den Sack schlägt man, den esel meint man", "wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis", "störrisch/bockig wie ein Esel", "Eseleien machen", "eine Eselsbrücke bauen",
    • Die Eule: weise "Eulen nach Athen tragen", "ein komischer Kauz"
    • Der Fisch: Überfluss, Reichtum, Wohlstand, Ausdauer, Hartnäckigkeit, "Backfisch"
    • Der Frosch: "einen Frosch im Hals haben"
    • Die Fledermaus: blind
    • Die Fliege: schwach
    • Der Fuchs: Listig, schlau, er ist intelligent, aber auch verschlagen und hinterlistig. "ein Fuchs sein",
    • Die Gans: Eingebildet "eingebildet wie eine Gans"
    • Der Geier: "Sich wie ein Geier auf etwas stürzen", "weiss der Geier"
    • Der Habicht: Raubgierig, hat immer die Augen offen, wacht. "Augen wie ein Habicht"
    • Der Hase:  ängstlich, flink, versteckt sich schnell und ist ein Künstler im Hakenschlagen. "Angst wie ein Kanienchen vor der Schlang", " da liegt der Hase im Pfeffer", "ein alte Hase/Häsin", "ein Hasefuss sein", "ein Hasenherz haben", "mein Name ist Hase...", "wissen wie der Hund läuft", wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen"
    • Die Henne: Mütterlich,sie passt immer auf, ist wachsam. Ihre Sorge gilt vor allem den Kindern. "benimmt sich wie eine Glucke", "auch ein blindes Huhn findet einmal ein gutes Korn", "Das Ei will klüger sein als die Henne", "herumlaufen wie ein aufgescheutes Huhn", "mit den Hühnern schlafen gehen", "was war zuerst das huhn oder das Ei ?"
    • Der Hahn: Stolz, Ruhm, Beamter "Stoltzer Gokkel", "Hahn im Korb sein"
    • Der Hund: Treuherzig, anhänglich, er ist immer an der Seite des Menschen, ein Freund und Begleiter. "er hat einen Hudeblick/Dackelblick", "auf den Hund kommen", "aufpassen wie ein Schiesshund", "bekannt wie ein bunter Hund", "da liegt der Hund begraben", "das ist des Pudels kern", "das ist ein dicker Hund", "den letzten beissen die Hunde", "Frieren wie ein junger Hund", "hunde, die bellen, beissen nicht", "schlafende Hunde wecken", "von dem nimmt kein Hund ein Stück Brot", "wie ein Hund leben", "wie Hund und Katz leben", viele Hunde sind des Hasens tot", "innerer Schweinehund", "davonschleichen wie ein geschlagener Hund", "auf den Hund gekommen", "wir haben ein Hühnche zu rupfen"
    • Der Igel: Schlaues kleines Wesen, das sich gut zu schützen weiss.
    • Das Kamel: "eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr"
    • Das Kaninchen: Fuchtbar "Fruchtbar wie die Karnikel"
    • Die Katze: Falsch, wachsam, aber auch treuliebende Mutter, "bei Nacht sind alle Katzen grau", "die katze aus dem Sack lasssen", "die Katze beisst sich in den Schwanz", die Katze im Sack kaufen", "das ist für die Katz", "herumreden wie die Katze um den heissen Brei", "wie Hund und Katz leben, "Katzenwäsche machen", "das war für die Katze", "die Katze kann das Mausen nicht lassen"
    • Der Krebs: "rot wie ein Krebs", "zurück krebsen"
    • Die Krähe: "eine Krähe hackt einer anderen Krähe kein Auge aus" , sie ist (gekleidet wie) eine Nebelkrähe"
    • Das Krokodiel: "Krokodielstränen weinen "
    • Der Kuckuck: "jemanden ein Kuckucksei ins Nest legen"
    • Die Kuh: "es geht auf keine Kuhhaut", die kuh fliegen lassen", einen Kuhhandel eingehen", "die Hörner abstossen",er säuft wie eine Kuh"
    • Das Lamm: Unschuldig, süss und niedlich. "sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen lassen"
    • Die Lerche: Heiter "heiter wie die Lerche"
    • Der Luchs: "hören wie ein Luchs"
    • Der Löwe: Würdevoll, mächtig und erhaben, herrscht er über seine Welt. Er steht achfür Kraft und Energie.
    • Der Maulwurf: "blind wie ein Maulwurf"
    • Die Motten: "das stammt aus der Mottenkiste", da krigst du die Motten", "die Motten haben", "der hat Motten im Kopf"
    • Die Mäuse: Schlau, schnell , "da beisst die Maus den Faden ab", es ist zum Mäuse melken", "mit speck fängt man Mäuse", "weisse Mäuse sehen", "wenn die Katze aus dem Haus, dann tanzen die Mäuse", "da beisst die Maus keinen Faden ab"
    • Das Murmeltier: "Schlafen wie ein Murmeltier"
    • Die Nachtigall: "Nachtigall ich hör dich trapschen" 
    • Die Natter: "Eine falsche Natter"
    • Der Papagei: Schillernd, Farben prächtig, Nachplappernd
    • Der Pfau: Stolz, Würde, Schönheit, stellt sich gerne in den Vordergrund und pralt.
    • Das Pferd: Stärke, Kraft, Ausdauer und Energie "Auf dem hohen Ross sitzen", "aufs falsche/richtige Pferd setzen", "das beste Pferd satteln", "die Pferde scheu machen", "mit jemanden Pflerde steheln können", "sich aufs hohe Ross setzen", *vom hohen Ross herunterkommen", "das beste Pferd im Stall sein", "einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul", "da zeigt sich der Pferdefuss", "man hat schon Pferde kotzen gesehen",
    • Das weisse Pferd:Hier vor allem die weise Stute, auch oft als Einhorn verwendet, ein Zeichen für das Gute und Reine in einem Wesen. "Amtsschimmel"
    • Der Rabe: Unglücklich, gelehrig, ein Zeichen von versteckter Schläue.
    • Das Reh. "flink wie ein Reh" 
    • Der Seeigel: "Stachliger als ein Seeigel"
    • Das Schaf: Einfältig, kuschelig und lieb. "ein schwarzes Schaf", " ein räudiges Schaf steckt eine ganze Herde an"
    • Die Schlange: Hinterlistig,Schlauheit, Bosheit, Erneuerung, Geduld und Sensibilität. Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. "Eine falsche Schlange"
    • Der Schmetterling: Verwandlung, flatterhaftes Wesen,
    • Die Schnecke: "Schneckenpost", "Schneckentempo"
    • Der Schwan: Er verkörpert das Schöne auf der Welt, ebenso den Wandel von Gut zu Böse oder hässlich zu schön.
    • Die Schwalbe: Ist ein Symbol für Freiheit. Ebenso wie die Möwe, verkörpert sie die Weiten des Himmels.
    • Das Schwein: Unrein, "die Sau rauslassen", "dein Schweinegeld verdienen", "ich glaub mein Schwein pfeifft", kein Schwein...", "Perlen vor die Säue werfen", "Schwein haben", "unter aller Sau", wo haben weir denn schon Schweine gehütet"
    • Das Wildschwein: Ungehobelt, laut "Benimmt sich wie ein Wildschwein"
    • Der Spatz: Keck, Frech "ein Dreckspatz", "ein frecher Spatz"
    • Der Stier: Kräftig, "den Stier an den Hörnern packen"
    • Der Storch: "an den Klapperstorch glauben", "da brat mir einer einen Storch", "der Storch hat sie ins Bein gebissen", "nicht mehr an den Klapperstorch galuben", "die geht wie ein Storch im Salat"
    • Der Strauss: "den Kopf in den Sand stecken"
    • Die Spinne: "jemanden spinnefeind sein"
    • Die Schildkröte: Langes leben, Beständigkeit, Trägt die Welt auf ihrem Rücken
    • Der Tiger: Wild, kraftvoll, mutig
    • Die Taranntel: "er rennt wie von einer Taranntel gestochen"
    • Die Taube: Friedlich, treu, ein Symbol für Frieden und Freiheit.
    • Die Turteltaube: Ehelich treu, verliebt
    • Die Wanze: "sie ist frech wie eine Wanze"
    • Die Wespe: "in ein Wespennest stechen"
    • Der Vogel: "der frühe Vogel fängt den Wurm, Pechvogel"
    • Der Wolf: Wild, reissend, bissig, grimmig und blutgierig
    • Der Wurm: Einschleimend, "jemandem die Würmer aus der Nase ziehen"
    • Die Ziege: "Zickenkrieg", "benimmt sich zikig"
    • Der Ziegenbock: "er stinkt wie ein Ziegenbock", "den Bock zum Gärtner machen"