Sonntag, 31. März 2013

Sehnsucht nach dem Frühling

Der Winter macht wohl Überstunden,
hat immer noch kein End gefunden,
bis in den März hinein.
Zur Weihnachtszeit war es ja herrlich,
inzwischen jedoch, ich sag´s ehrlich,
sind Schnee und Eis mir leicht entbehrlich,
sehn mich nach Sonnenschein.

c: Anita Menger

Dienstag, 19. März 2013

Frühlingsglauben

Heute wird Heidi 70 Jahre Jung, ein ganz besonderer Geburtstag - ganz, ganz herzliche Gratulation.
In der Schulzeit hat Heidi ehemals das folgende Gedicht kennen gelernt und es ist bis Heute ihr liebstes Frühlingsgedicht geblieben. Ein Grund - es ihr und ihrem heutigen Feiertag zu widmen.
"Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiss nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden."
von Ludwig Uhland
Bild: Osterbunnen Bischofszell
Heidi, wir alle wünschen dir von Herzen einen tollen Geburtstag, mitfeiern werden wir dann im Juni und freuen uns schon auf ein fröhliches Miteinander. Weiterhin frohes "Werken" und gute Gesundheit!
 Das "Rudel" vom Jurasüdfuss

Dienstag, 12. März 2013

Überall Natur

Sah‘ einen Mann im Garten wüten,
er sorgte sich um seine Blüten.
Dieses Unkraut ist ein Graus.
Wie krieg ich es nur wieder raus?
Ich versuch‘s mit allen Mitteln,
mit ziehen, reissen und auch schütteln.
Doch kommt es immer wieder her,
ich sehe schon keinen Garten mehr.
Ich blickte hin, ich blickte her,
ich wusste plötzlich gar nichts mehr.
Es blühte hier, es blühte da,
alles bunt, wie wunderbar.
Schmetterlinge tanzten wild umher,
das Kleingetier freute sich sehr.
Unkraut sah‘ ich nirgends stehen.
Hab‘ überall Natur gesehen.
Unbekannt


Freitag, 8. März 2013

Kreislauf der Natur


Durch Eis und Schnee
erhebt sich fein
ein zartes, weisses Blümelein.
Es zeigt dem Winter: „Jetzt ist Schluss!“,
weil er dem Frühling weichen muss.
Wenn im Lenze schmilzt der Schnee,
sagt Schneeglöckchen uns bald: „ Ade!“
Es macht Platz für Frühlingsblumen,
die schon scharren in den Krumen.
von Annegret Kronenberg

Dienstag, 5. März 2013

Von Veilchen und Unkraut

Es ist dieselbe Mutter Erde,
Die dir das duft'ge Veilchen bringt,
Aus welcher auch mit Wucherstreben
Das wilde gift'ge Unkraut dringt. –
Das Veilchen duftet stille verborgen,
Indess das Unkraut breit sich macht. –
Schau' in die Welt, schau' in die Menschen,
Da wird das Gleiche dir gebracht.

Unbekannt