Samstag, 28. Dezember 2013

Zwischen den Jahren

Anfang und Ende: Dazwischen über-
und unterbelichtete Momente.
© Franz Friedrich Kovacs

Sonntag, 22. Dezember 2013

Verzaubert

 Das magische Lebensgefühl als beständiger Zustand, das wäre ein Lebensziel! Sich unentwegt vom Leben verzaubert zu fühlen: Welch ein Seiltanz. Welch ein faszinierendes Spiel um Glück und Schönheit. Ein wahrer Zeitvertreib mit der Aussicht auf Ewigkeit.... 
c:Johann Christoph Friedrich von Schiller



Sonntag, 15. Dezember 2013

Wurzeln schlagen

Wir sind verwurzelt
sagen die alten Bäume
sonst wären wir nicht
© Erhard Horst Bellermann

Samstag, 7. Dezember 2013

Winterwald

Leeres Schneelicht liegt auf Tannen
der Tag hat Mühe durchzukommen
schwer drückt das Weiss in meine Augen
jeder Blick macht mich benommen
c: Hans-Christoph Neuert

Samstag, 30. November 2013

Wenn die Welt sich verwandelt

Seltsam, wenn die Welt sich verwandelt
Und Winter sich über die Zeit stellt
Wenn wir im Dunkel wandern
Und Einsamkeit uns von allem trennt.


Keiner ist weise, der nicht die Geduld kennt
Alles braucht Stille, braucht Zeit
Braucht Vertrauen in das Leise der Welt
In das Wachstum jeder dunklen Zeit.

© Monika Minder, nach einer Idee von Hermann Hesse, "Im Nebel".

Sonntag, 24. November 2013

Kleinigkeiten

Wenn du kleine Dinge
in aller Ruhe geniessen kannst,
dann wohnst du
in einem Garten voller Seligkeit.

c: Phil Bosmans

 


Samstag, 9. November 2013

Loslassen

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer
Konfuzius

Samstag, 26. Oktober 2013

Es ist Herbst

Noch einmal meldet sich der Sommertraum,
Er lässt die Bäume schweigen.
Nichts ist neu,
Nur etwas Tau in frühen Morgenstunden.

Das Grün lässt sich kaum mehr ermutigen,
Im Wind die ersten gelben Blätter wiegen.
Auch Zwetschgen fallen gern vom Baum.
Alles will zu Boden fliegen, will liegen.

Es wird Herbst. Es riecht nach Erde.
c: Monika Minder

Montag, 14. Oktober 2013

Herbstblätter

Golden und rot
schweben die Zettel des Herbstes
schwankend durch den Abend,
wiegen sich schaukelnd im Wind
und verkünden uns
mit wehmütigen Worten
das Ende des Sommers –


© Ingrid Streicher

Freitag, 4. Oktober 2013

Herbstzeitlose

Herbstzeitlose, scheue Elfenblüte,
Schönheit, blässlich lila angehaucht,
keine Blätter dich umgeben,
zart in sanftes Herbstlicht eingetaucht.

Weiss dein Stängel, fast zu schwach zum Halten,
schwankend, um nicht umzufallen,
braune Blätter dich umgeben,
halte dich, du Späteste von allen.

Hast dein Blühen lange aufgehoben,
warst im Boden tief versteckt,
hätte ich dich nicht gesehen,
würdest du von braunem Laub bedeckt,

Sicher hast du nur so lang gewartet,
bis der Sommerflor verblüht,
als die Krönung dieses Herbstes,
ihm zum Abschied, wenn er weiterzieht.
c: Barbara Kopf

Freitag, 27. September 2013

Herbstnebel

Herbst, er grüsst mit trüben Augen.
Alles sieht so schläfrig aus.
Dünner Schleier liegt darüber.
Seh verschwommen jedes Haus.

Wird im Lauf der Zeit vergehen.
Wenn die Stunden gehen dahin.
Will das Blaue wieder schauen.
Klar und hell wird dann der Sinn.


c: Christine Wolny

Montag, 9. September 2013

Logenpflatz

"Wer den Zugang
zur Natur gefunden hat,
darf bei jeder Schau
in der ersten Reihe sitzen."

Karin Heinrich

Freitag, 21. Juni 2013

Loslassen zum Sommeranfang

Nichts planen. Nichts erledigen.
Einfach nur da sein.
Wie ein stiller, ruhiger See.
Nicht eilen, nicht hetzen.
Sich einfach nur treiben lassen.
Wie eine Wolke am Himmel.
Nicht kämpfen, nicht durchhalten.
Einfach nur loslassen.
Wie eine Feder im Wind.

c: Jochen Mariss

Dienstag, 11. Juni 2013

Verzauberte Blumen

Diese Blumen sind verzaubert:
sie machen aus Kummer Zuversicht,
sie machen das Schwere leicht
und das Trübe klar.
Alltagsgrau wird kunterbunt.
Wünsche werden wahr.
© Jochen Mariss

Freitag, 31. Mai 2013

Keiner steht gern im Regen

Wer steht schon gern im Nieselregen?
Ich habe darauf keinen Bock.
Ich stemme mich sofort dagegen,
und drohe ihm mit meinem Stock.

Er lächelt nur, schon bin ich sauer.
Von Kopf bis Fuss bin ich durchnässt.
Denn er schickt einen Regenschauer.
Der mich im Nu verzweifeln lässt.

Mir scheint, er hat noch mehr auf Lager,
und er gedenkt es auch zu tun.
Ich fühle mich wie ein Versager.
Nun prasselt auf mich der Monsun.

Ich suche Schutz in einer Hecke.
Und halte es im Kopf nicht aus.
Es fällt die ganze Wolkendecke,
auf mich,
und macht sich einen Spass daraus.

  von Roman Herberth


Sonntag, 12. Mai 2013

Apfelblüten

Apfelblüten wohin du schaust.
Sie färben deine Welt rosa.
Keinen Gedanken an verbotene Frucht,
das kommt später -
Jetzt wird nur Liebe geatmet.
 
von Annegret Kronenberg

Montag, 29. April 2013

Mein Garten

Jeden Morgen in meinem Garten
öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag
Die Lenzgestalt der Natur ist doch wunderschön,
wenn der Dornbusch blüht und die Erde
mit Gras und Blumen prangert.

(Matthias Claudius, 1740-1815)


Dienstag, 16. April 2013

Perlen


Das Leben wirft
so viele Perlen vor die Menschen.

c: Jacques Wirion


Dienstag, 9. April 2013

Sonntag, 31. März 2013

Sehnsucht nach dem Frühling

Der Winter macht wohl Überstunden,
hat immer noch kein End gefunden,
bis in den März hinein.
Zur Weihnachtszeit war es ja herrlich,
inzwischen jedoch, ich sag´s ehrlich,
sind Schnee und Eis mir leicht entbehrlich,
sehn mich nach Sonnenschein.

c: Anita Menger

Dienstag, 19. März 2013

Frühlingsglauben

Heute wird Heidi 70 Jahre Jung, ein ganz besonderer Geburtstag - ganz, ganz herzliche Gratulation.
In der Schulzeit hat Heidi ehemals das folgende Gedicht kennen gelernt und es ist bis Heute ihr liebstes Frühlingsgedicht geblieben. Ein Grund - es ihr und ihrem heutigen Feiertag zu widmen.
"Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiss nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden."
von Ludwig Uhland
Bild: Osterbunnen Bischofszell
Heidi, wir alle wünschen dir von Herzen einen tollen Geburtstag, mitfeiern werden wir dann im Juni und freuen uns schon auf ein fröhliches Miteinander. Weiterhin frohes "Werken" und gute Gesundheit!
 Das "Rudel" vom Jurasüdfuss

Dienstag, 12. März 2013

Überall Natur

Sah‘ einen Mann im Garten wüten,
er sorgte sich um seine Blüten.
Dieses Unkraut ist ein Graus.
Wie krieg ich es nur wieder raus?
Ich versuch‘s mit allen Mitteln,
mit ziehen, reissen und auch schütteln.
Doch kommt es immer wieder her,
ich sehe schon keinen Garten mehr.
Ich blickte hin, ich blickte her,
ich wusste plötzlich gar nichts mehr.
Es blühte hier, es blühte da,
alles bunt, wie wunderbar.
Schmetterlinge tanzten wild umher,
das Kleingetier freute sich sehr.
Unkraut sah‘ ich nirgends stehen.
Hab‘ überall Natur gesehen.
Unbekannt


Freitag, 8. März 2013

Kreislauf der Natur


Durch Eis und Schnee
erhebt sich fein
ein zartes, weisses Blümelein.
Es zeigt dem Winter: „Jetzt ist Schluss!“,
weil er dem Frühling weichen muss.
Wenn im Lenze schmilzt der Schnee,
sagt Schneeglöckchen uns bald: „ Ade!“
Es macht Platz für Frühlingsblumen,
die schon scharren in den Krumen.
von Annegret Kronenberg

Dienstag, 5. März 2013

Von Veilchen und Unkraut

Es ist dieselbe Mutter Erde,
Die dir das duft'ge Veilchen bringt,
Aus welcher auch mit Wucherstreben
Das wilde gift'ge Unkraut dringt. –
Das Veilchen duftet stille verborgen,
Indess das Unkraut breit sich macht. –
Schau' in die Welt, schau' in die Menschen,
Da wird das Gleiche dir gebracht.

Unbekannt
 

Dienstag, 26. Februar 2013

Frage der Optik

Der Bauer und sein Sohn
Der Bauer steht vor seinem Feld
und zieht die Stirne kraus in Falten.
"Ich hab den Acker wohlbestellt,
auf reine Aussaat streng gehalten;
nun seh mir eins das Unkraut an!
Das hat der böse Feind getan!"

Da kommt sein Knabe hochbeglückt,
mit bunten Blüten reich beladen;
im Felde hat er sie gepflückt,
Kornblumen sind es, Mohn und Raden.
Er jauchzt: "Sieh, Vater, nur die Pracht!
Die hat der liebe Gott!" gemacht!"
c: Julius Karl Reinhold Sturm

Dienstag, 19. Februar 2013

Un-Kräuter !!! ???

 Was ist eigentlich Unkraut? Eine echt spannende Fragestellung.

Sind es  Pflanzenarten, die sich häufig übermässig ausbreiten und dadurch lästig/störend werden?
 
Von der Natur her gesehen, gibt es kein Unkraut. Die Definition aus menschlicher Sicht lautet indes: Jede Pflanze, die dort wächst, wo sie nicht erwünscht ist, ist Unkraut. So gilt etwa ein Birkensämling, der im Tulpenbeet aufgeht, als Unkraut. Denn der wilde Sämling ist unerwünscht. 

Die Auslegung des Begriffs Unkraut hängt stark vom subjektiven menschlichen Empfinden ab. Es werden manche Pflanzenarten pauschal als Unkraut bezeichnet. Dies ist dem Grundprinzip nach wohl falsch, da dieselbe Art als Unkraut, Nutzpflanze, Heilkraut, Zeigerpflanze oder in anderer Form auftreten kann. Zum Unkraut wird sie erst dadurch, dass sie als „störend“ empfunden wird.

Die vielfältigen Facetten des Unkrautes - in Sprüchen, Zitaten,  Aphorismen und Co.  schiesst im wahrsten Sinne des Wortes ins Kraut.

  • Aphorismen sind Unkräuter, die Menschenkunde studiert haben. c: Walter Fürst
  • Philosophen sind wie Rasenmäher: Sie versuchen, das immer wieder hartnäckig nachwachsende geistige Unkraut zu beseitigen. c:Sophia Elisabeth Gerber
  • Es ist der grenzenlose Hochmut des Menschen, alles als Unkraut zu bezeichnen, was ihm nichts nützt. c: Jean Rostand
  • Wenn man ein Gewächs Unkraut nennt, zeigt sich darin die ganze Anmassung des Menschen. c: Edmond de Rostand
  • Es ist ein grosser Frevel an der Natur, die wildwachsenden Blumen als Unkraut zu bezeichnen. c: Johannes Scherr
  • Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden. c: Emerson, Ralph Waldo
  • Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse. c: Wilhelm Raabe
  • Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut. Weisheit aus Finnland
  • Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner. c: Oskar Kokoschka
  • Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume. c: Friedrich Martin von Bodenstedt
  • Unkraut oder Nutzkraut lässt sich nur aus der Sichtweise des Betrachters und der Verwendung definieren: Es macht einen Unterschied in Brennesel zu fallen, sie aufbereitet zu verspeisen, oder mit Brenneseln zu kuren.   c: Heinz Unart
  • Unkräuter sind die Individualisten im Blumenbeet. Thomas Häntsch
  • Wo kein Unkraut wächst, wächst auch sonst nichts. c: Pavel Kosorin 
  • Die Mutter Unkraut, der Vater Unkraut – wie soll die Tochter eine Safranwurzel werden? Aus Arabien
  • Probleme sind wie Unkraut. Sie entziehen schöneren Dingen die Energie. Behandelt man sie nicht an ihren Wurzeln, so kommen sie wieder. c: Robin Graf
  • Wenn Blumen das Lächeln der Pflanzen sind, wie der brillante Dithmarscher Dichter, Dramatiker und Denker Friedrich Hebbel meinte, sind dann nicht Unkräuter ihr Grinsen?  c: Gregor Brand
  • Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern. Konfuzius
  • Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut. Unbekannt
  • Wer den Acker nicht baut, dem wächst Unkraut. Unbekannt
  •  Wer zu faul zum Jäten ist, wird Unkraut kauen müssen. Unbekannt
     
  • Unkraut trägt das Feld, wenn man's nicht recht bestellt. Unbekannt
  • Wo ein fauler Mensch ist, dort wachset mehr Unkraut.  c: Abraham a Sancta Clara
  • Traue nicht dem Ort, an dem kein Unkraut wächst. Sprichwort
  • Ein Unkraut ist ein Kraut, nur am falschen Ort. Unbekannt
  • Wer das Unkraut nicht ehrt, ist der Blume nicht wert. Unbekannt
  • Unkraut wächst in zwei Monaten, eine rote Rose braucht dafür ein ganzes Jahr. Unbekannt
  • Regnen sollte es, aber nicht zu lange, sonst wächst das Unkraut zu schnell. Unbekannt
  • Unkraut vergeht nicht. Volksmund
  • Unkraut wächst auch ungesät . Volksmund
  • Unkraut wächst auch unbegossen. Volksmund
  • Unkraut wächst in jedermanns Garten. Volksmund
  • Dem Unkraut schadet der Frost nicht. Volksmund
  • Auch auf dem besten Felde gibt es Unkraut. Jamaika
  • Das Unkraut ist die Infanterie der Natur. Mexikanisches Sprichwort
  • Alle Blumen waren einst Unkraut.  Anke Maggauer-Kirsche 
  • Unkraut Hoffnung vergeht nicht. © Manfred Hinrich 
  • Veilchen wachsen auch im Unkraut. Deutsches Sprichwort 
  • Frost schadet dem Unkraut nicht. Alter Spruch 
  • Im Anfang war das Unkraut. © Manfred Hinrich
  • Es gibt keinen Garten ohne Unkraut. Sprichwort 
  • Klatsch wächst als Unkraut auf der Zunge.  c: Adolf Reitz 
  • Wer Unkraut sät, drischt kein Getreide. c: William Shakespeare
  • Am meisten Unkraut trägt der fett'ste Boden. c: William Shakespeare 
  • Geduld mit Unkraut bringt keine Rosen. c: Manfred Hinrich 
  • Unkraut« existiert nur in den Köpfen von »Unmenschen. c: Andreas Tenzer 
  • Unkraut braucht man nicht zu begiessen, es wächst über Nacht. Deutsches Sprichwort 
  • Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst. c: Mark Twain 
  • Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume. c: Ella Wheeler Wilcox
  • Missverständnisse, die man nicht ausräumt, wuchern wie Unkraut.  c: Gerlinde Nyncke 
  • Vor der Fassade des Grössenwahns blüht das Unkraut der Überheblichkeit. c: Uli Löchner 
  • Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig. c: William Shakespeare
  • Grosse Bäume wachsen langsam. Unkraut wächst über Nacht. Demetrius Degen
  • Im Garten der Selbstzufriedenheit wächst das Unkraut besonders üppig. c: Ernst Ferstl 
  • Man muss seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber. c:Jean Paul 
  • Wo Dummheit ins Kraut schiesst, gilt Weisheit als Unkraut.  c: Peter Sirius 
  • Unkraut vergeht nicht – wenn man nichts dagegen unternimmt. c: Gerd W. Heyse  
  • Ein Mann von Worten und nicht von Taten ist ein Garten voller Unkraut.  c: Alfred Lord Tennyson 
  • Unkraut jäten allein macht noch keinen Garten, und verhindern ist keine Politik. c: Clemens Brentano  
  • Unkraut braucht man nicht zu säen, aber jäten hilft auch nicht. c: Peter E. Schumacher  
  • Ein ungelöstes Problem ist wie ein nachwachsendes Unkraut. Verschont man seine Wurzel, so bleibt es existent. c: Hubert Joost 
  • Auch im Garten der Liebe ist es manchmal unbedingt notwendig, Unkraut zu jäten. c: Ernst Ferstl 
  • So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier. Buddha 
  • Geh oft zum Haus deines Freundes, denn Unkraut überwuchert den unbenutzten Pfad. c: Ralph Waldo Emerson 
  • Wie kahl und jämmerlich würde manches Stückchen Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse!  c:Wilhelm Raabe
  • Viele gute Baumwollstengel sind abgehauen worden, weil sie sich mit dem Unkraut zusammengetan hatten. Aus den USA 
  • Unkraut vergeht nicht. Dummheit auch nicht. Aber vielleicht schätzt man nur die Ressourcen falsch ein. Das wäre zu dumm. c: Erhard Blanck 
  •  Die Menschheit wird in der Zukunft nichts Brauchbares ernten, wenn sie fortfährt, gegenwärtig nur Unkraut zu säen. c: Willy Meurer 
  • Bei manchen Menschen ist das Ego so stark gewachsen, dass es jeden normalen Gedanken wie Unkraut überwuchert.  c: Willy Meurer
  • Hat man den rechten Willen zur rechten Zeit zu pflanzen versäumt, so drängt sich sehr bald auf demselben Boden das Unkraut hervor. c: Ludwig Adolf Wiese
  • Es ist eine Krankheit der Menschen, dass sie ihr eigenes Feld vernachlässigen, um in den Feldern der anderen nach Unkraut zu suchen. c: Victor Marie Hugo
  • Der Fehler der Menschen ist, dass sie ihre eigenen Fehler liegen lassen und auf anderer Leute Feldern Unkraut jäten. c: Mong Dsi  
  • Vorurteile sind ein undefinierbares Unkraut, das auf dem grünsten Rasenflächen am heimtückischten wuchert. c: Peter Ustinov
Gerne kann die Sammlung ergänzt werden.......

Sonntag, 10. Februar 2013

Frostiger Februar

Der Februar kann noch frostig sein
und manchen Schnee uns bringen,
doch stellt sich schon die Freude ein
auf frohes Vogelsingen.

Leises Läuten sagt uns auch
Schneeglöckchen sind erwacht.
Sie haben schon mit ihrer Kraft
den Winter klein gemacht.

Auch Karnevals- und Faschingszeit
helfen den Winter verjagen.
Bald beginnt die Frühlingszeit,
vielleicht schon in ein paar Tagen.

c: von Annegret Kronenberg

Samstag, 2. Februar 2013

Februar mit Vogelschar

Noch stehen sie ohne Blätter, Bäume in vieler Zahl,
beständig bei Wind und Wetter, bizarr, verwegen, kahl.

Das sieht die Amsel gelassen, sie singt mit Munterkeit,
auf sie kann man sich verlassen vor Sonnenaufgangszeit.

Lebhafter wird's mit Kohlmeisen im leicht knospend Gezweig,
verlockend die Liebesweisen, zu ahnen Frühlingszeit.

Es folgt die Rabengesellschaft rufend, wachsam und schlau;
ein Rabe bringt Futter schalkhaft seiner geliebten Frau.


© Elisabeth Kreisl

Montag, 28. Januar 2013

Januar

Solche Morgen mit Reif auf den Feldern,
sind für mich wie schöne Geschenke.
Wenn die Sonne auf Eispfützen glitzert
und voll Wärme ich lieb an dich denke.
Dickes Eis umhüllt schützend die Knospen,
wie ein Mantel aus gläsernem Fell.
Schnee, blauer Himmel und klirrende Kälte,
so wie ein Jahr geht die Eisschönheit schnell.

c: Sonja Drechsel-Walther

Donnerstag, 24. Januar 2013

Januar

Wohin man schaut, nur Schnee und Eis,
Der Himmel grau, die Erde weiss;
Hei, wie der Wind so lustig pfeift,
Hei, wie er in die Backen kneift!

Doch meint er`s mit den Leuten gut,
Erfrischt und stärkt, macht frohen Mut.
Ihr Stubenhocker schämet euch,
kommt nur heraus, tut es uns gleich.

Bei Wind und Schnee auf glatter Bahn,
Da hebt erst recht der Jubel an.


c: Robert Reinick

Mittwoch, 16. Januar 2013

Wie‘s Wasser


video
 
Wie's Wasser stürzt vom Berg ins Tal
so rennt auch unsere Zeit,
dort springt es über Felsenwand,
dann läuft es wieder breit.

Grad schöner wäre unser Leben,
wenn ruhig, ohne Sorg und Zank
es fliessen würde und daneben
mit Harmonie ein Leben lang.

© Franz Christian Hörschläger

Donnerstag, 10. Januar 2013

Rose im Januar

Schlafe nur, du zartes Rosenkind,
eingehüllt in warmes Tannengrün,
frage nicht wo deine Schwestern sind,
eh' die ersten blauen Veilchen blühn.

Winter noch sein eis'ges Zepter schwingt,
kalte Stürme brausen übers Land,
warte, bis der Vögel Lied erklingt,
dann weht auch des Frühlings lindes Band.

Bleibe in der Mutter Erde Schoss
bis der Sonne Kraft gefestigt ist,
sonst trifft dich ein unbarmherzig Los,
weil du viel zu schwach und elend bist.

© Gisela Grob,

Dienstag, 1. Januar 2013

Jahresanfang

Da stehn die Bäume kahl und starr.
Äste einsam wie noch nie
Nichts buntet sie.

Nicht einmal ein Flockenweiss
Und auch kein Tropfen Eis.
Vielleicht fällt aber bald
Noch etwas Winter auf den Wald.

Wir tragen Hoffnung heut im Herzen
Leise brennt noch eine Kerze.
Die Ruhe lehrt uns in Geduld


  cMonika Minder